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Let´s rock...
Was früher ein Aneinanderreihen von einzelnen Tönen war, ist heute durch Rhythmus, Melodie, Instrumente und Stimme geprägt. Seit der Erfindung der Tonträger (Schallplatte, Kassette und CD) rückte das Spielen von eigenen Instrumenten und die früher populäre Familienmusik in den Hintergrund. Bässe und Beats sind mittlerweile, gerade bei der "Young Generation" nicht mehr wegzudenken und die Zahl der Musikstile, wie beispielsweise Rock, Heavy Metal oder Schlager nimmt immer mehr zu, nicht zuletzt geprägt von der Palette der verschiedensten Musikinstrumente, die im Laufe der Zeit ebenfalls eine Wandlung durchlebten. Mit Hilfe der Elektronik werden Stücke in einem Tonstudio so abgemischt, dass eine harmonische Abfolge von einzelnen Tönen hörbar wird.
Ein Beispiel dafür ist der Synthesizer, der die Instrumente elektronisch ersetzt oder ergänzt. Eine Erfindung der letzten Jahre ist z.B. die Techno-Musik, die insbesondere in Deutschland mit ihren Ablegern (House) einen hohen Stellenwert hat. Seit Anfang der achtziger Jahre können Musikstücke in Form eines Videoclips auch am Bildschirm verschiedenster Musikkanäle (z. B. VIVA / MTV) verfolgt werden. Musikrichtungen wie Country, Rap und Hip-Hop sind heute in Deutschland - auch mit deutschen Texten - etabliert. Musik & Videos setzen Träume frei. Nicht zuletzt dokumentiert sich dies in einer Vielzahl von publikumswirksamen Casting-Shows, in der heute die Stars von morgen mit allen Möglichkeiten des Marketings "produziert" werden.

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Kleine Geschichte der Schallplatte
Zwar drehte sich schon Edison's Phonographenwalze von 1877 um ihre eigene Achse, doch kommerziell kam die Erfindung erst in Schwung, als Emil Berliner 1887 akustische Signale - Platz sparend auf einer Schallplatte fixierte. Durch beidseitige Bespielbarkeit und weiter verbessert, verkaufte sich die Schellack-platte, wie sie nach ihrem Grundmaterial, einem Harz der Lackschildlaus, auch genannt wurde, schon in den 20er Jahren millionenfach. Musikgenuss über vier Minuten und eine weitgehend knisterfreie Klangqualität brachte indes erst 1948 die Einführung der Langspielplatte aus Kunst-stoff, die auf jeder Seite eine halbe Stunde Spielzeit unterbrachte und seit 1956 stereo klang. Der Ausdruck ist eine wörtliche Über-setzung des englischen long-playing record. Mit dem Rock 'n' Roll und der Einführung der "Single" kam der Ausdruck "heiße Scheibe" für eine Platte mit flotter Tanzmusik auf.
Seit 1983 hat die Schallplatte mühelos den Wechsel in ein weiteres, nunmehr digitales Format geschafft. Zwar spricht niemand von der "heißen" Compact Disc, aber die Scheibe blieb.
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